Artikel mit den Tags: Knete

Okt02

Knetastisch #02

Kategorien // Blog, Steckenpferd

Heute solls ums Arbeiten mit der Knete gehen, also alles was Texturen, Modellieren und Zubehör betrifft. Braucht man so viel um gute, ideenvolle Stücke umzusetzen? Meine Antwort: NEIN!

Mit ein paar Farben kommt ihr schon super zurecht. Denn die Knete lässt sich super mischen. Will man Pastellfarben erhalten mischt man Weiß mit unter. Soll das Lila bläulicher sein kommt ein Hauch blau rein. Ihr versteht den Sinn! Mit den Grundfarben, Weiß und Schwarz lässt sich schon einiges machen.

Wollt ihr eure  Werke zum Glänzen bringen, ist Glitzer die perfekte Möglichkeit. Am besten ihr knetet das Stück vorher schön weich und drückt es zu einer Art Schale in die ihr das Glitzer verteilt (bekommt man günstig überall, auch Nailartglitzer funktioniert topp!). Dann wieder kneten, kneten und kneten. Gebacken werden darf das ganze natürlich auch.

Zum Schattieren benutze ich am liebsten Kreide und kratze sie in die Masse. Auch für Bäckchen eurer Figuren ist die Kreide bestens geeignet. Die Kreide sollte eine Pastellkreide sein, denn Ölkreiden verteilen sich nicht gut in der Knete. Habt ihr sowas nicht oder wollt ihr einen Metalliceffekt erreichen sind Lidschattenpalletten das Nonplusultra! Super Farbabgabe und richtig tolles Ergebnis!

Wenn ihr eure Kunstwerke danach noch Glasieren wollt kann ich Fimo Schutzlack empfehlen. Von durchsichtigem Nagellack rate ich ab denn der wird nach einiger Zeit wieder klebrig und das ganze tolle Werk ist somit im Eimer. Aber im Grunde braucht ihr eure Werke nicht zu lackieren! Mein Feenhaus steht schon seit zwei Jahren draußen und sieht aus wie am ersten Tag.

Zum Thema Textur gibt es auch unendlich Möglichkeiten, werdet kreativ! Seht euch in eurer Umgebung um! Vom strukturierten Dekoteller über den Kugelschreiber mit Mustergriff. Der Griff vom Einwegrasierer über Werkzeuge aus Opas Garage, testet euch durch, ihr werdet staunen!

Dann testest mal Los!

 

Apr08

Knetastisch #01

Kategorien // Blog, Steckenpferd

Ich würde gerne eine neue Reihe starten und euch am Blog öfters mal ein paar Tipps und Kniffe verraten oder einfach Erfahrungen berichten, die ich so über die Jahre mit Fimo gemacht habe. Man kann oft echt einfach nur probieren und testen um neue Erkenntnisse zu machen! Also traut euch und legt los.

Legen wir also los mit der Aufbewahrung.

Ich wünschte ich könnte euch jetzt von meinem professionellen Basteltisch erzählen mit den super teuren Boxen die ich extra im Ausland besorgt habe, aber das wäre eine komplette Lüge. Ich lagere mein Fimo nämlich unter meinem alten Schreibtisch (noch von Schulzeiten her) in einem Schuhkarton, in dem ich die Tüten von Ikea einfach beschrifte. Mittlerweile habe ich auf einen großen Schuhkarton geupgradet, ein Stiefelkarton, Wahnsinn oder?

Das ist übrigens ein absoluter Vorteil von meinem Hobby, es nimmt echt wenig Platz weg. Alles übersichtlich in einem Karton und unendlich viele Möglichkeiten zu basteln!

Ihr müsst also nicht alle super ausgerüstet sein um mit Fimo zu arbeiten. Was vielleicht noch wichtig zu wissen ist: Fimo, reagiert durch die Weichmacher die enthalten sind, mit vielen Materialien. Das Material das es berührt, löst sich also manchmal auf und wird ziemlich schleimig. Eine richtige Sauerrei. Ich kann euch also von Plexiglasunterlagen, Plasteboxen, Styropor abraten!

Am besten sucht ihr euch als Unterlage eine kleine Glasplatte oder eine alte Badfliese. Ich habe einfach eine aus einem alten Bilderrahmen genommen und das funktioniert klasse. Somit vermeidet ihr auch das die Figuren und Kreationen unnötig dreckig werden. Wenn ihr nicht fertig werdet und lieber einen andren Tag weitermachen wollt, räumt ihr einfach die Figur auf der Platte weg und macht weiter wenn ihr soweit seid. Vor Beginn besprühe ich die Glasplatte einmal mit Desinfikationsspray um alle kleinen Restpartikel zu entfernen.

Übrigens sind die Weichmacher nach dem Backen weg, also könnt ihr die fertig gebackenen Kreationen beruhigt auf Plaste und Co abstellen. Nur mit Lebensmitteln wäre ich vorsichtig, aber das Problem löst sich leicht mit Alufolie oder Oblaten.

Ich hoffe ich konnte euch helfen und ihr mögt diese Reihe.

Rose

Flo's Kreativklecks
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